werden im Gegensatz zu den materiellen Gütern auch als immaterielle Güter bezeichnet. Darunter versteht man
- solche Leistungen, für die das Zusammenfallen von der Produktion der Dienstleistung und ihrer Nutzung charakteristisch ist wie beispielsweise bei einer Kosmetikbehandlung. Diese Art der Dienstleistung ist stark personengebunden, mithin ist der Produktivitätsfortschritt gering. Dienstleistungen können entgeltlich oder unentgeltlich erfolgen. Siehe auch Kundendienst.
- bezeichnet man Wirtschaftsbereiche als Dienstleistungssektor, bei denen Dienstleistungen unternehmens- oder produktionsbezogen sind und keine unmittelbare zeitliche Verknüpfung von Produktion und Nutzung besteht. Das heißt, bei diesen Unternehmen sind die Dienstleistungen primärer Geschäftszweck. Typisches Beispiel sind die Finanzdienstleistungen und der Handel. Bei diesen Dienstleistungen ist durch den Einsatz technischer Mittel ein stärkerer Produktivitätsfortschritt möglich. Der Dienstleistungssektor wird daher als Wachstumszweig angesehen.
- grenzt die amtliche Statistik Dienstleistungen institutionell ab, indem sie bestimmte Wirtschaftszweige und Tätigkeiten unter den Dienstleistungssektor subsumiert. Dazu zählen neben den typischen Dienstleistungsbetrieben verschiedener Bereiche auch freie Berufe, die Gebietskörperschaften und Sozialversicherung, Institutionen ohne Erwerbszweck und private Haushalte.
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