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Unterbrechung der Verjährung

Die Verjährung bedeutet den Verfall von Ansprüchen nach bestimmten im BGB geregelten Fristen. Das heißt, ein Rechtsanspruch kann nicht mehr ausgeübt werden, wenn sich der Verpflichtete darauf beruft.

Die Verjährungsfrist kann aber unterbrochen werden. Das heißt, dass die bis dahin verstrichene Zeit nicht in Betracht kommt. Eine neue Verjährungsfrist beginnt erst zu laufen, wenn die Unterbrechung beendet ist (§ 217 BGB).

Unterbrechungen können auf verschiedene Weisen erfolgen. In den §§ 208 bis 216 BGB werden unter anderem genannt:

-  die Unterbrechung durch Anerkenntnis wie beispielsweise durch eine Abschlags-, Zinszahlung, Sicherheitsleistung;
-  Unterbrechung durch gerichtliche Geltendmachung wie beispielsweise Klageerhebung, Zustellung eines Mahnbescheids.

Von der Unterbrechung der Verjährung ist die Hemmung der Verjährung zu unterscheiden.