Home Geschäftsfelder Büro & Schreibwaren Papier, Büro und Schreibwaren: 2013 nur leichte Verluste

Internet Pure Player

Das Marktvolumen von Papier, Büro und Schreibwaren (PBS) lag 2013 bei stabilen 13 Milliarden Euro. Internet-Pure-Player haben deutliches Wachstumspotenzial, wie der „Branchenfokus PBS-Artikel 2014“ des IFH Köln zeigt.

Mit PBS-Artikeln wurden 2013 in Deutschland rund 13 Milliarden Euro umgesetzt. Damit muss der Markt nur ein leichtes Minus von einem Prozent verbuchen, wie Berechnungen des IFH Köln zeigen. Zum Vergleich: 2012 lagen die Einbußen gegenüber dem Rekordjahr 2011 noch bei deutlichen 5,8 Prozent. Die befürchtete Talfahrt des Marktvolumens setzt sich also zunächst nicht fort. Dennoch stellen sich der Branche zukünftig Herausforderungen: Das Wachstumspotenzial hat sich zu einem großen Teil erschöpft; darüber hinaus sind Papierbedarf, Stifte und Co. immer wieder von Einsparungen betroffen.

Die Gewichtung der einzelnen Vertriebswege verschiebt sich langsam aber sicher entlang bekannter Muster. Einbußen verzeichnen mussten 2013 zum Beispiel Kauf- und Warenhäuser sowie der PBS- und BBO-Fachhandel (Büromaschinen, Büromöbel und Organisationsmittel). Internet-Pure-Player und Cash & Carry-Großhändler konnten ihren Umsatz dagegen steigern.

Internet-Pure-Player: moderater Umsatz mit deutlichem Wachstumspotenzial

Internet-Pure-Player konnten ihren Umsatz auf 180 Millionen Euro steigern – im Vergleich zum Gesamtumsatz des Marktes ein eher moderater Anteil, der jedoch deutliches Wachstumspotenzial birgt. „PBS-Artikel sind größtenteils standardisiert und eignen sich damit ideal für den Online-Handel. Die Internet-Pure-Player werden ihre Marktpräsenz wohl Zug um Zug ausbauen – wenn auch noch auf einem überschaubarem Umsatzniveau“, so Uwe Krüger, Senior Consultant am IFH Köln. Bis 2018 prognostiziert der Experte im „Branchenfokus PBS-Artikel 2014“ eine Umsatzsteigerung in diesem Bereich um rund neun Prozent auf 285 Millionen Euro.

PBS Branchenfokus

1 KOMMENTAR

  1. Bürobedarf wie Papier, Schreibwaren und Druckerzubehör wird halt immmer gebraucht. Zwar gibt es hier und da Einsparungspotentiale, aber gekauft wird es dennoch immer. Und jeder braucht es, vor allem die Firmen. Und selbst wenn eine Firma schließt, macht woanderes eine neue auf, die wiederrum Büromaterial kauft. Hersteller bzw. Händler von Bürobedarf müssen sich deshlab meiner Meinung nach keine großen Sorgen machen. Das hat die Autoindustrie und deren Zulieferer schon schwerer. Büromaterial wird immer gekauft, sowohl von privat als auch betrieblich. Ein Auto hingegen nicht, wenn das Geld dafür nicht zur Verfügung steht. Besonders in “Wirtschaftskrisen” sind die Investtionen eher zarghaft, auch bei Bauprojekten, aber nicht bei Bürobedarf. Unser Lieferant, der uns übrigens seit Jahren beliefert ist die Büromarkt Böttcher AG. Den Onlneshop kann ich nur empfehlen.

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